

Olivenhain San Lorenzo – eine Erinnerung an jahrhundertealten Olivenanbau
Fažana ist ein Ort, an dem vor mindestens 2000 Jahren Oliven angebaut wurden. Dank der Nährwerte und des ausgeprägten Geschmacks des Olivenöls waren Oliven in der Antike eines der am meisten geschätzten Produkte, was Fažana einen Platz auf der Handelskarte der Adria einbrachte. Davon zeugen archäologische Stätten alter Ölmühlen, Häfen, rustikaler Villen und Amphorenwerkstätten in der weiteren Umgebung von Fažana.
Noch faszinierender ist jedoch die Tatsache, dass der Olivenanbau eine jahrhundertealte Kontinuität aufweist, die genau hier, an dem Ort, an dem Sie stehen, bestätigt wird. Der Olivenhain San Lorenzo, benannt nach der nahe gelegenen Kirche, war im 18. Jahrhundert das Anwesen des Bischofs von Pula, Ivan Dominik Juras (1742-1802). Hier wuchsen Hunderte Olivenbäume verschiedener Sorten, von der widerstandsfähigen Sorte Buža, über die einheimische Sorte Rosinjola, die großzügige Sorte Moražola bis hin zur sehr seltenen, bereits in der Antike erwähnten Sorte Smartel.
Eine Kuriosität ist, dass die ältesten bekannten Olivenbäume über 400 Jahre alt sein sollen. Untersuchungen haben ergeben, dass es sich dabei um neue, bisher nicht erfasste Sorten handelt.
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